NTS SUPERFORUM21

Mut, Durchhaltevermögen und Visionen beschreiben ein spannendes Event-Highlight in Südtirol. Im Schloss Maretsch, einem Renaissance-Ansitz mitten im Bozner Grün, fand am 9. Juni 2022 das NTS SUPERFORUM21 statt.

Nahezu 100 Gäste erlebten live und unbeschwert ein einzigartiges Programm umgeben von Weinbergen. Gemeinsam mit den Herstellerpartnern Cisco, SplunkNetApp, Dell Technologies und Commvault lauschten alle Teilnehmer*innen inspirierenden Vorträgen und spannenden Keynotes. Neben aktuellen IT-Themen fesselten außergewöhnliche Menschen, wie der Physiker und Entwickler des ersten kommerziellen Mikroprozessors, dem Intel 4004, Federico Faggin, die erfolgreichste Wasserspringerin Italiens Tania Cagnotto und einer der weltbesten Skirennläufer Dominik Paris das Publikum. Enrico Miolo von Cisco und Konrad Defranceschi von NTS gaben spannende Einblicke in ihre Welt der neuen Arbeitsformen.

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NEUE TECHNOLOGIEN UND Hybride Welten

Nach der Begrüßung von Alexander Albler, CEO NTS und Matthias Ploner, Territory Manager NTS Italy, startete Konrad Defranceschi, Senior Systems Engineer bei NTS in Italien, mit dem Thema „Reliable SpeedUP“.

Defranceschi machte darauf aufmerksam, dass bei einem immer höheren Grad an Digitalisierung und nicht flächendeckender Verfügbarkeit von Glasfaser, CURWB (Cisco Ultra-Reliable Wireless Backhaul) eine geniale Lösung darstellen kann. Ein Video über die CURWB Anwendung mit selbstfahrenden Rennwagen bei der Indy Autonomous Challenge gab einen fantastischen Einblick in die zukunftsweisenden Möglichkeiten dieser Technologie.

Enrico Miolo, Collaboration Leader bei Cisco, sprach über Inklusion, automatische Übersetzungen, gute Tonqualität und wie hybrides Arbeiten technologisch bestmöglich unterstützt werden kann. „Hybrid Work is both different and harder than how we worked before“, waren Worte, mit denen er auf über 1.200 Innovationen von Cisco Webex hinwies, die das hybride Arbeiten erleichtern können. Anhand ausgewählter Beispiele betonte er fünf essenzielle Bausteine des hybriden Arbeitens – „flexible“, „inclusive“, „supportive“, „secured“, „managed“. Auch Datenschutz und Sicherheit waren wichtige Themen und rücken immer mehr in den Vordergrund.

NTS

„Hybrid Work is both different and harder than how we worked before.“

Enrico Miolo

Collaboration Leader, Cisco

Designe und baue selbst

Ein besonderes Highlight im Rahmen des Podiums-Talks war der Physiker, Erfinder und Unternehmer Federico Faggin. Er sprach über seinen persönlichen Lebensweg, geprägt von Erfindungen: „Man muss den Mut haben, etwas zu erfinden.“ Begonnen hat sein Abenteuer mit einer großen Liebe zu Flugzeugmodellen. Seine Antwort auf die fehlenden finanziellen Möglichkeiten eines Kaufs war: „Designe und baue selbst!“. Daraufhin entwickelte er seinen ersten bipolaren und integrierten Transistor.

1968 entwickelte er die „Silicon Gate Technology“, die es ermöglichte, kleinere und schnellere Transistoren zu konstruieren. Diese Technologie gilt als die Grundlage für die ersten Intel-Chips, wohin er 1970 wechselte und diese weiterentwickelte. 1986 gründete er seine Firma Synaptics, bei der er sich mit künstlicher Intelligenz und neuronalen Netzen beschäftigte. Hieraus resultierte der erste Touchscreen. „Mein Ziel ist es, Lösungen für Herausforderungen zu finden“, regt er an. Das bedeutet, die Denkweise zu verändern und Technologie so zu verwenden, dass sie zur Verbesserung dient und keine Gefahr darstellt.

„Man muss den Mut haben, etwas zu erfinden.“

Federico Faggin

Physiker, Erfinder, Unternehmer

Erfinder Superforum21
WASSER UND SCHNEE

Wasserspringerin Tania Cagnotto und Skirennläufer Dominik Paris fesselten im zweiten Teil des Podiums-Talk und sprachen über ihre Erfolge, ihren Zugang zum Sport und die Wichtigkeit technischer Unterstützung bei der Trainingssteuerung.

Cagnotto ist Weltmeisterin, zweimalige olympische Medaillengewinnerin und 20-malige Europameisterin. Mit den Worten „Es ist nicht nur Talent. Für den Erfolg muss man auch hart arbeiten“, konkretisiert sie ihre Sicht auf den Leistungssport. Neben dem Willen zur harten Arbeit und der mentalen Komponente, sieht sie auch Analysen mittels Kameraaufnahmen in Slow Motion als wichtigen Beitrag.

Der Südtiroler Paris ist vielfacher Sieger im Alpinen Ski-Weltcup und wurde 2019 Weltmeister im Super-G. „Es ist gut zu verlieren, denn nur so lernt man dazu und kommt zum Erfolg“, sind Worte mit denen er sich dem Thema des Scheiterns nähert. Videogestützte Analysen seiner Läufe sind für ihn außerordentlich wichtig, um seine Linie zu beurteilen und verbessern zu können. Fehlstellungen werden im Trockentraining mit Hilfe von 3D Aufnahmen analysiert und korrigiert.

Podiumsdiskussion Superforum21
KITZBÜHEL HAUTNAH

Abschließend lud Dominik Paris zur Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel – ganz aktiv und live in Echtzeit. Das begeisterte Publikum ließ sich nicht zweimal bitten und ging über die Mausfalle, den Steilhang, die Hausbergkante und den Zielschuss in die Hocke, um nach knapp 2 Minuten erleichtert im Ziel aufstehen zu können – alle haben es ins Ziel geschafft!

„Für den Erfolg reicht reines Talent nicht aus, es ist harte Arbeit.“

Tania Cagnotto

Wasserspringerin

Wir danken allen Gästen, die mit uns diesen Tag verbracht haben und freuen uns bereits auf das nächste Superforum!