Erfolgsgeschichte BRZ

Applikationen stehen im Zentrum der Digitalisierungsstrategie von Unternehmen. Damit die heimischen E-Government-Anwendungen und insbesondere die diesbezüglichen Daten eine Chance auf Zukunft haben, dafür sorgt das Bundesrechenzentrum mit Sitz in Wien. Denn schlussendlich geht es darum, geordnete Abläufe und die Sicherheit der Daten unseres Landes zu gewährleisten.

Das BRZ betreut 30.000 IT-Arbeitsplätze an mehr als 300 Standorten und betreibt mit über 4.000 Servern eines der größten Rechenzentren des Landes. Neben den insgesamt mehr als 400 (!) E-Governmentanwendungen ist FinanzOnline eine der bedeutendsten, mehr als 4.5 Mio. Personen erledigen die Steuererklärung online. Doch auch HELP. gv.at mit 1.5 Millionen Visits im Monat oder die Personalmanagement-SAP Installation, die über 400.000 Gehaltsabrechnungen für den Bund pro Monat errechnet, gehören zu den namhaften Produkten des BRZ.

Die mit E-Government-Aufgaben verbundene Verantwortung ist immens und um die Wettbewerbsfähigkeit am Markt zu behalten, ist die Flexibilität und Geschwindigkeit beim Deployment von Applikationen essentiell. Gleichzeitig soll natürlich auch die Sicherheit der Applikationen gewährleistet sein. Beides kann nur durch hochwertige IT-Lösungen besser bewältigt werden.

Transparenz als Schlüsselwort: Cisco Tetration

Erst wenn alle Applikationsabhängigkeiten und Datenströme transparent sind, können abweichende Kommunikationsmuster schnell identifiziert werden. Deshalb hat das BRZ auf eine Lösung von NTS gesetzt, die genau diese Transparenz gewährleistet: Cisco Tetration. Anwender können über diese Plattform den Zustand von Servern und Netzwerkgeräten, insbesondere in virtualisierten Umgebungen, über Sensoren überwachen und so Daten liefern, die sich für eine Optimierung der Infrastruktur nutzen lassen. Cisco Tetration bietet einen ganzheitlichen Schutz von Workloads für Multicloud-Rechenzentren durch ein Zero-Trust-Modell mittels Segmentierung.

„Die eingesetzte Lösung bietet einen besseren Überblick über die Kommunikationspfade von Applikationen und gibt uns somit auch die Möglichkeit Netzwerkfreischaltungen noch granularer und auf das wesentliche beschränkt durchzuführen. Dadurch entsteht natürlich ein Sicherheitsgewinn. Des Weiteren kann Cisco Tetration auch dazu beitragen, dass im Falle von Störungen eine raschere Fehlereingrenzung möglich ist“, so Herr Danzinger, Abteilungsleiter Infrastruktur und Zentrale Services des österreichischen Bundesrechenzentrums.

ÜBER das BRZ

1997 wurden die IT-Bereiche des Finanzministeriums in die Bundesrechenzentrum GmbH ausgegliedert. Eigentümer des BRZ ist die Republik Österreich, vertreten durch das Bundesministerium für Finanzen. Als GmbH des Bundes wird das BRZ nach marktwirtschaftlichen Prinzipien geführt und steht im Wettbewerb mit Unternehmen aus der IT-Branche. Als Full-Service-Provider bietet das BRZ IT-Lösungen und Services entlang der gesamten IT-Wertschöpfungskette, vom Produktmanagement über die Entwicklung und Implementierung von Individul- und Standartsoftware bis hin zum sicherem Betrieb. 1200 MitarbeiterInnen sind im BRZ tätig und erwirtschafteten 2017 einen Umsatz von 292 Mio Euro. Bei der Entwicklung neuer Produkte und Services setzt das BRZ auf modernste Technologien wie Predictive Analytics, künstliche Intelligenz, Chatbots oder auf die Blockchain und bringt diese innovativen Methoden auch zum Einsatz. Sicherheit ist eine Prämisse für alle Anwendungen und das BRZ ist nach modernsten internationalen Standards zertifiziert.

Zusammenarbeit mit NTS

„Aufgrund der Komplexität der Infrastruktur im Rechenzentrum und der unterschiedlichsten Kunden, für die Systeme betrieben werden, war es erforderlich die Positionierung des Systems genau zu planen. Es galt auch eine größere Anzahl an Keyplayern zu koordinieren und von der Sinnhaftigkeit der Lösung zu überzeugen“, so Herr Danzinger vom BRZ. „Dabei war NTS eine große Stütze und überzeugte durch hohe technische Expertise und Qualität in der Projektabwicklung.“

NTS wickelt Projekte in einer hohen Qualität ab und bringt das gesamte technische Know-how ein, mit dem Ziel immer die bestmögliche Lösung für das BRZ zu schaffen.

Danzinger Wolfgang, Abteilungsleiter Infrastruktur und  Zentrale Services, BRZ

Kurz gesagt

  • Zukunftsorientierte, strategisch wichtige Plattform zur Erfassung von Datenströmen im Rechenzentrum
  • Verlässliche Basis zum Treffen fundierter Entscheidungen
  • Überprüfen von Auswirkungen durch Richtlinienanpassungen – bereits vor Implementierung
  • Schnelle Identifizierung von Kommunikationsmustern
  • Kontinuierliche Überwachung des Verhaltens von Anwendungen
  • Vorstufe zur Automatisierung, bis hin zu einem durchgängigen Security Konzept
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